Kapitel 18 - Siedepunkt



"Seid gegrüßt, holde Maid!"





"Adam! Es ist mir eine helle Freude, Euch zu erblicken, werter Gemahl!"





"Auch mir. Aber ward Euch nicht von mir befohlen, stets nach Untergang der Sonne mein Bad bereit zu halten?"





"Das werd' ich wohl jetzt für Euch verrichten, so zürnt mir doch bitte nicht."





"ARRRGH!!!!"





"VERDAMMT! IST ES EUER BEGEHR MICH ZU VERBRÜHEN??!!"





"Um Gottes Willen, nein!! Es tut mir so leid!"





"Dein Sklave bin ich, nimmer darf ich ruhn, um deines Winks gewärtig stets zu sein. Wertlos ist meine Zeit und all mein Tun, bis du mich rufst, sie deinem Dienst zu weihn."





"Ich habe Euch wehgetan, das war Unrecht. Bitte verzeiht mir!"



Du tiefe Ruh,
laß deinen Schleier sinken,
und schling dein dunkles Haar um meine Brust,
und laß mich deinen Atem trinken,
Du, bis alle meine Lust
und letzter Schmerz in einen Hauch verschweben,
den deine Lippen mir vom Herzen heben,
dann laß mich deinen Kuß erleben,
du tiefe Ruh.

*





Naike hatte es aufgegeben, ihre kruden Träume zu analysieren. Einmal war ihr Herzensmann ein Monster, ein anderes Mal der Heiland - was hatte dies nur zu bedeuten? Sie hatte nach der langen Nacht an diesem Morgen nicht den geringsten Bedarf das Schulgebäude - ihren aktuellen Arbeitsplatz - auch nur von Weitem zu sehen. Ihr wurde richtiggehend schlecht, als sie an den ewig lärmenden Schülerhaufen dachte, der sie heute wieder erwarten würde.





Deshalb griff sie kurzerhand zum Telefon und flunkerte sich wieder einmal krank, was zum Glück auch dieses Mal unbemerkt blieb. Aber vielleicht aber wäre der Tag ganz anders verlaufen, wenn sie es nicht getan hätte.





"Du, ich muss gleich noch mal kurz in die Stadt, könntest du bitte ein bisschen Ordnung schaffen, wenn du schon daheim bleibst?" - "Klar. Hat dir Armin vergangene Nacht etwa noch nicht gereicht?", grinste Naike. "Schließe nicht immer gleich von dir auf andere, Kindchen", zwinkerte die jung gebliebene Seniorin frech. "Und wie willst du jetzt weiter verfahren? Adam wird doch hoffentlich jetzt nicht hier einziehen, oder?! Also ohne mich, das ..."





"Nein, davon ist nicht die Rede. Aber Joe wird ausziehen und zwar heute noch", sagte Naike bestimmt. Jessica pfiff durch die Zähne. "Na, dann regele das mal in Ruhe, ihr seid ja alleine, da ich mich von Nicolas begleiten lassen muss. Hoffe, es wird kein Riesentheater geben", meinte sie besorgt und war heilfroh, nicht in der Haut ihrer Freundin stecken zu müssen. Naike nickte zustimmend, dann stellte sie ihre Müsli-Schüssel in den Geschirrspüler und duschte erstmal kalt, was sie wie Pest hasste, aber es machte wach. Und das musste sie jetzt sein.

*





"Joe, ich muss mit dir reden, jetzt sofort!"





"Gute Idee, ich hätte dich gleich sowieso angesprochen. Wir müssen doch noch unseren Coup planen, heute Abend geht es los, ich habe die Instruktionen vom Chef bereits vorliegen." Naike schüttelte den Kopf. "Nein, es wird mit mir keinen Einbruch mehr geben, Joe, ich ..." - "Hallo? Darf ich dich mal unterbrechen? Ich dachte, wir wären uns einig gewesen?" - "Einig? Du hast versucht mich zu erpressen!", rief Naike aufgebracht. "Joe, ich will überhaupt nicht mehr mit dir ... wir passen nicht zus... was starrst du mich so an?", fragte sie plötzlich irritiert und kriegte wieder einmal nichts auf die Reihe, was sie eigentlich hatte sagen wollte, denn da war er auch schon, der berühmte Tallis’sche Hundeblick. "Es tut mir so leid, ich habe dir weh getan, das war Unrecht. Bitte verzeih mir!" Das habe ich doch vor kurzem schon mal irgendwo gehört, wunderte sich Naike nachdenklich und versuchte dann abzubiegen: "Aber Joe ... ich glaube, du verstehst mich jetzt falsch, ich ..."





"Ich bin ein Vollidiot gewesen“, fuhr er fort, „ich hatte dich immer so gerne dabei und konnte es einfach nicht verstehen, dass du plötzlich nicht mehr mitmachen wolltest. Und das nur wegen diesem blöden Heiratsantrag! Und meine Erpressung ist unverzeihlich, es tut mir so leid!" Dann fiel er ihr um den Hals und drückte sie fest. Naike war nun völlig aus dem Konzept gebracht, er schien überhaupt nicht begriffen zu haben, worum es ihr eigentlich ging, nämlich doch nicht allein um ihre Kündigung, sondern um ihre gesamte Beziehung!





Und dann küsste er sie auch noch überschwänglich, was ein gewisser Herr Adam Richard Tallis hinter der Fensterscheibe in diesem Moment völlig falsch interpretierte.





Nun platzte ihm endgültig der Kragen, als er sah, was er nicht hätte sehen sollen. Er rannte im Affenzahn Richtung Haustür, trat einmal kräftig dagegen und verschaffte sich auf diese Weise den sofortigen Zugang ins Innere der Simlane 10.





Die Tür zu Josephs Schlafzimmer flog auf und knallte donnernd gegen die Wand. Adam sprang mit einem Satz auf die Podesterhöhung, die das Zimmer teilte, packte seinen Bruder am Hals und schüttelte ihn so kräftig er konnte.





Dann erging er sich in einem Schwall wüstester Beschimpfungen.





"HAU ENDLICH AB, DU SCHÄNDLICHER LÜGNER, DU ... DU VERFLUCHTER HURENSOHN!!!", brüllte er, dass die Wände wackelten. "AUFHÖREN!!!", schrie Naike in heller Panik dazwischen und hielt sich dabei die Augen zu.





Bevor er sich völlig vergaß, packte er seinen Bruder am Kragen, beförderte ihn mit einem festen Tritt in den Allerwertesten aus dem Zimmer und sperrte die Tür ab.





"SELBER HURENSOHN! MACH VERDAMMT NOCHMAL SOFORT DIE TÜR WIEDER AUF!!!", hämmerte Joseph mit aller Kraft gegen das dicke Holz. Aber dann wurde ihm klar, dass dies keinen Sinn machte …





... und rannte schnell zu seinem Auto, um Hilfe zu holen, denn er kannte seinen älteren Bruder nur zu gut und konnte sich lebhaft ausmalen, was Naike nun bevor stand.

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"So, und nun zu dir, Gretchen, mein Mädchen!", sagte Adam zuerst seltsam ruhig, brüllte dann aber los: "DU HAST MICH ALSO TATSÄCHLICH DIE GANZE ZEIT BESCHISSEN?!!"





"Aber nein, ich ..." - "UND WAS WAR DAS DANN BITTE GERADE, HÄH?!", blaffte er böse. "Ein Missverständnis natürlich, ich wollte gerade mit ihm Schluss machen, glaub’ mir! Doch er verstand mich falsch und dachte, ich würde bloß nicht mehr auf die Einbruchstouren mit ihm gehen wollen." Das hätte Naike wohl besser unerwähnt gelassen.





"Du willst mir doch jetzt nicht allen Ernstes sagen, dass du meinen feinen Herrn Bruder auch noch bei seinen halbgaren Nebenjobs unterstützt hast??" Erst jetzt bemerkte sie die Brisanz ihrer Aussage, aber nun gab es kein Zurück. "Ja, doch, einige Male war ich schon mit", senkte sie ihren Blick, um nicht in die vor Zorn funkelnden Augen ihres Gegenübers sehen zu müssen.





"Mädchen!! Das ist doch wohl nicht wirklich wahr, oder?!", rief Adam erbost und schüttelte seine Freundin. Dann hielt er einen Moment inne und blickte fassungslos zur Seite. "Und wann hast du das letzte Mal mit ihm geschlafen? Auch nachdem ich zurückgekehrt war??" Jetzt war eh Hopfen und Malz verloren. "Ja, aber nur ein einziges Mal", flüsterte sie beinahe tonlos. Zuerst wirkte er nach diesem überraschenden Geständnis so hilflos wie ein verloren gegangenes Schaf, aber dann polterte er erst richtig los: "DU BIST EINE VERLOGENE SCHLAMPE!!! - ICH LIEBE DICH? - PAH! - SCHEISSE HAST DU MIR IMMER NUR ERZÄHLT UND MICH BLOSS ZUM ABREAGIEREN BENUTZT. WIE ALLE ANDEREN VERDAMMTEN WEIBER!!", fluchte Adam und spuckte ihr anschließend vor die Füße.





Das war selbst der ansonsten sehr zähen Naike zuviel. Sie schaute ihn hasserfüllt an, nahm sein Kinn in ihre rechte Hand, holte währenddessen blitzschnell mit der linken aus und schlug sie ihm mit voller Wucht ins Gesicht.





Adam taumelte, verlor sein Gleichgewicht und fiel vom Podest, wobei er mit der rechten Wange unglücklich die Treppenstufen streifte.





Naike war über sich selbst entsetzt, was hatte sie bloß angerichtet???





Der Verunfallte blieb für einen Moment benommen liegen, rappelte sich dann aber schwerfällig wieder auf.





"Um Himmels Willen, Ad!!! Das wollte ich doch nicht!!!", winselte Naike und wieder einmal ergriff sie die Panik. Für einen Moment sah er Sternchen und spürte in seinem Gesicht einen brennenden Schmerz. Dann stand er langsam, irgendetwas Unverständliches nuschelnd, auf und hievte sich mühsam die Treppe hoch.





Naike flüchtete ängstlich in die in die hinterste Ecke als er wie der Prager Golem auf sie zukam.





"Autsch, verdammt ...", kommentierte Adam die Inspektion seines rechten Armes, der heftig schmerzte und leicht angeschwollen war.





Doch das war noch harmlos gegen die Risswunde, die die Kante der Stufe in seinem Gesicht hinterlassen hatte. Er zuckte vor Schmerz zusammen, als er seine blutende Wange berührte. „Was hast du getan?“, nuschelte er noch immer leicht betäubt.





Naike starrte entsetzt auf ihren entstellten Freund und hielt sich dann wieder die Augen zu, als könne sie damit an der Realität auch nur das Geringste ändern.





Langsam wurde Adams Blick wieder klarer und er gewann sichtbar seine Form zurück. Naike hielt die Luft an, als er nun seine Faust ballte und ihr langsam bedrohlich näher kam, ohne sie dabei auch nur einen Moment aus den Augen zu lassen.





Dann ging sie überraschend in die Offensive und ballte ihrerseits ebenfalls die Fäuste, was neben dem jetzt nur noch knapp zwei Meter entfernten Hünen aussah wie der Kampf von David gegen Goliath. "HAU AB, ADAM, GEH!", drohte sie im so laut sie konnte, "SONST MACHE ICH DAS GLEICH NOCHMAL!!!





"Na, dann komm doch her, du Insel-Flittchen!!!", tönte Adam angriffslustig. Derart geschmacklose Herabwürdigungen ließen Naike grundsätzlich Rot sehen ...





... und so schmiss sie sich mit dem Mut der Verzweiflung ohne weiteres Zögern auf ihr Gegenüber. Ihre überraschende Aktion nahm ihm ein bisschen den Wind aus den Segeln, aber sie flatterten noch immer sehr heftig, denn wenn er eines auf den Tod nicht ausstehen konnte, dann wenn man ihn schamlos hinterging. Zu oft hatte er dies bereits erlebt und jedes Mal wie ein Schwein darunter gelitten.





Naike griff derart beherzt und mit all ihrer Kraft zu, dass ihr überrumpelter Gegner zuerst erneut ins Taumeln geriet. Diesmal aber fing er sich blitzschnell wieder ...





... und nahm seine inzwischen wie ein Furie brüllende Freundin fest in den Schwitzkasten.





"Du willst es wohl unbedingt wissen, was?!" Wollte sie und ruderte so wild mit ihren Armen, dass sie einige Treffer landete, von denen einer Adam an seiner empfindlichsten Stelle traf.





Er jaulte wie ein gerade angeschossenes Wildschwein auf und traf sie in Folge seinerseits mit einem Handkantenschlag mitten ins Gesicht.









Doch selbst das konnte sie nicht stoppen, ja steigerte nur noch ihre inzwischen unkontrollierbar gewordene Wut auf dieses in ihren Augen selbstgerechte Monster von Mann.





Während Adam langsam wieder zu vollem Verstand kam, flippte sie nur noch mehr aus und er musste noch einen weiteren heftigen Hieb einstecken.









"NAIKEEE, AUFHÖREN!!! SOFORT!!!", forderte er sie jetzt im schrillen Ton auf, doch sie war völlig von Sinnen.





So nahm er sie ein zweites Mal in den Schwitzkasten und diesmal half alle Ruderei nichts. Er drückte ihr für einige Sekunden bewusst die Luft ab, um die Raserei zu beenden, was zum Glück schnell Wirkung zeigte. Ihr angespannter Körper lockerte sich augenblicklich und so ließ er sie wieder los. Schnell trat sie einen halben Meter nach hinten und schaute ihm noch immer angriffslustig in sein blutendes Gesicht.





"Hör auf, Naike!", wiederholte er in leisem, beschwörendem Ton.





"Los, schlag endlich richtig zu, das ist doch das Einzige, was du kannst!!!", war jedoch ihre Antwort.





"HÖR … JETZT … AUF!!" Ein drittes und letztes Mal noch versuchte er es im Guten …





... und diesmal zeigten seine Worte endlich Wirkung.









"Warum tun wir das bloß?", fragte er konsterniert. Naike war völlig bestürzt, nachdem sie sich endlich wieder gefasst hatte und das Ausmaß ihrer Raserei direkt vor sich sah, und für sie gab es jetzt nur noch eine Lösung.





"Geh, Adam ... geh bitte und verlass mein Haus. Und komm nie wieder, HÖRST DU?!!"





"Aber ... aber das kannst du doch nicht machen!!"





"Es ist besser so. Alles andere macht keinen Sinn, du vertraust mir doch nicht einmal." – „Das sagst gerade du?“, flüsterte Adam verwundert. "Ich bin wirklich nicht der gesuchte Frauenschreck, ich schwöre es dir beim Leben meiner Großmutter!" - "Die wahrscheinlich längst tot ist", meinte Naike trocken. Adam schmunzelte. "Gut, dann soll mich sofort der Blitz treffen, wenn ich lüge!" Sie seufzte. "Und ich habe dich auch nicht belogen, ich hab' mein Bestes gegeben, wirklich!! Du hast ja nichts unternehmen müssen, musstest einfach nur bequem abwarten“, klagte sie nun bitter. „Aber ich musste mich mit deinem Bruder herumschlagen, der einfach auf Dauer-Durchzug schaltete und mir überhaupt nie richtig zuhörte!“ Sie begann zu weinen. "Lass mich bitte los, Adam, geh jetzt endlich, es ist aus. Ich will dich nicht mehr, du machst mich kaputt!"





"Ada ..."









So intensiv wie sie sich vor einigen Minuten noch schlugen, küssten sie sich jetzt.





Keiner der beiden spürte mehr seine Schmerzen, sie nahmen es nicht einmal richtig wahr, als sie vom Bett rollten ...





... und es war ihnen egal, dass sie diesmal gemeinsam vom Podest fielen, als sie sich - völlig in Ekstase versunken - die Kleider vom Leib rissen ...





... und sich beinahe bis zur Bewusstlosigkeit liebten.

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"Was machst du denn jetzt? Was soll das??"





"Warum ziehst du dich an? Komm' doch wieder zu mir!" - "Du hast gar nichts verstanden, oder?!" Adam schaute Naike mit waidwundem Dackelblick an und wusste nun wirklich überhaupt nicht mehr woran er bei ihr war.





"Glaubst du das eben hat jetzt irgendetwas geändert?!", fragte sie ihn dann betrübt.





"Du willst immer noch, dass ich gehe?!“ Er konnte nicht glauben, was er da hörte.





Wir tun uns nicht gut, Adam, und das weißt du auch selbst. Was soll denn noch passieren? Ich sehe keine Zukunft für uns. Stell dir vor, wir hätten eines Tages Kinder und würden uns vor ihnen die Köpfe einschlagen!!"





"Aber das war doch eine ... eine Ausnahme!" - "Ach komm, bei dir ist alles immer nur eine Ausnahme. Ausnahmsweise brichst du mir die Nase, ausnahmsweise bedrohst du mich mit einem Messer ..." - "Naike, das ist doch nicht wahr, das war nur ein Spiel!" - "War es das wirklich? Schwörst du das wieder beim Leben deiner verstorbenen Großmutter?", schmunzelte sie betreten und langsam zogen sich Adams Augenbrauen wieder zusammen. „Mensch, komm! Wer war den damals auf deinem Zimmer auf 180? Du wolltest doch nichts lieber als das!!!" Naike schloss die Augen. "Bitte hör auf ..." - "NUN GIB ES DOCH SCHON ZU!!" - "Du brauchst nicht wieder laut werden, ich verstehe dich auch so. Lass mich, Adam. Bitte zieh' jetzt deine Klamotten endlich an und geh, ich sage es zum letzten Mal ... sonst rufe ich die Polizei.“





Adam starrte für einen Moment ins Leere. Dann nahm er seine Sachen, zog sie über und entriegelte anschließend die Zimmertür. Er zögerte noch einen kurzen Moment, bevor er den Knauf drehte ... dann ging er hinaus. "ADAM!!!", rief Naike verzweifelt hinter ihm her …





… aber er kehrte nicht zurück.





Leise schlich er aus dem Haus ...





... und ließ seine Tränen, die heiß in seiner Wunde brannten, ungeniert laufen.

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Nachdem Joseph endlich die Polizei benachrichtigt und Jessica und Nicolas gefunden und mit ihnen in viel zu hohem Tempo nach Hause gerast war, suchten sie das gesamte Haus nach Naike ab. Josephs Schlafzimmer war ziemlich verwüstet, im Bett und auf dem Boden befanden sich einige kleinere Blutspuren, deren Entdeckung Jessica einen entsetzten Schrei entlockte. Doch nachdem die Beamten mit einer Fahndungsmeldung das Haus wieder verlassen hatten, fanden die drei die Vermisste endlich, offensichtlich relativ unversehrt, aber nicht ansprechbar auf dem kleinen Heuboden kauernd.



Kapitel 17 - Des Pfarrers Mixturen
Kapitel 19 - Hurensöhne